Band des Tages: Manowar

Ja, ja, ich weiß: Manowar sind bekloppte Machos und Pseudo-Musiker mit einem exorbitanten Hang zur Selbstdarstellung und Leder. Zudem haben sie seit 14 Jahren, seit “Triumph of Steel”, kein vernünftiges Album mehr gezimmert. Stimmt!
ABER: “Hail to England” (1984) ist ein absoluter True-Metal-Knaller. Hier stimmt alles: Speed, Melodie und – vor allem – Pathos! Zwei Songs stechen besonders hervor: ‘Blood of my Enemies’ ist einer der geilsten Opener der Metal-Geschichte; und mit ‘Bridge of Death’ ist den Briten DIE, wenn man so sagen darf, Black-Metal-Hymne schlechthin gelungen. Eric Adams zeigt am Mikro, warum er in den Achtzigern zu den besten Metal-Sängern der Welt gehört hat (gut, seine Leistung auf “Triumph …” war beileibe nicht schlecht, hält dem Vergleich aber ebensowenig stand).

Wer sich also morgen auf den Weg zur Arbeit begibt, dem empfehle ich folgende Reihenfolge:
Heart of Steel (“Kings of Metal”)
Bridge of Death
Blood of my Enemies
Blood of the Kings (“Kings …”).

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