Was hab’ ich gelacht: endlich mal eine absolut sinnfreie Wette, frei jeglichen Primatenkraftmessens. Zwei Herren zucken mit ihren Brustmuskeln im Rhythmus einer Melodei, und ihr Wettkollegen muss am Nippel-auf-und-ab den Song erkennen. Und er konnte! Was toll!
Schade nur, dass auch heute die Wett”einsätze” der Gäste albern geblieben sind. Anstatt beispielsweise die Prominenz eines Alfred Biolek auszunutzen, um ihn bei einer verlorenen Wette in einer Einrichtung der “Tafel” kochen zu lassen, sollte er nur irgendeine belanglose Pömmse mit seiner Anwesenheit in die Zeitung bringen. Das geht besser, Herr Gottschalk.
Und überhaupt: Was sollte Ihr peinlicher Auftritt als Sänger in einer Schwuckencombo (das ist nicht despektierlich gemeint)? Erschließen Sie sich dadurch eine neue Zielgruppe? Warum nicht ab in den Literaturunterricht einer Hauptschule, um den Schüler/innen gute Bücher näherzubringen? Ist das Promidasein so schwer und belastend, dass man fernab seines Publikums keine Zeit mehr hat, seine Wette einzulösen, weil es sich nicht lohnt? Lieber der BILD einen Titel verschaffen, hnn? Warum nicht Senioren in einem Altenheim ‘Moby Dick’ vorlesen oder ‘Alice im Wunderland’ in einem Kinderhospiz?
Warum nicht einfach eine Sendung mit solch enormer Reichweite nutzen, um die zu erreichen, denen es im Moment total beschissen geht?
05/11/2006 at 12:19 Permalink
Was kann denn der Herr Gottschalk außer auf niedrigstem Niveau Damen bequatschen? Und nu macht er das weiter bis 2010… Na ja, man muß es ja nicht gucken…