Der türkische Fernsehsender hat laut spiegel.de die Kindertrickserie “Pu der Bär” aus seinem Programm gestrichen. Der türkischen Regierung gefiel das rosa “Ferkel” nicht, einer der Freunde des Honigbären Pu. Für Moslems sind Schweine unreine Tiere, der Verzehr ihres Fleisches ist ihnen untersagt. Nun müssen auch türkische Kinder sehr früh lernen, was es bedeutet, in einem Staat zu leben, der in die Europäische Union strebt, sich aber partout nicht dem Laizismus zuwenden will, wobei die strikte Trennung von Staat und Religion in einer Demokratie dringend geboten ist.
Das ist ja fast so, als würden wir hier britische Filme verbieten, nicht nur, weil die britische Küche eine Beleidigung jeglicher Kulinarität ist, sondern vor allem, weil wir hier nicht auf der linken Straßenseite fahren dürfen … tztztz …
One Comment on "Die Türkei und das laizistische Schwein"
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[...] Und das wird dann euphemistisch auch noch “Ehren”mord genannt. Man sollte diesen Begriff komplett aus seinem Sprachgebrauch streichen, denn ...