Manowar – Gods Of War

Mann, was hatte ich mich auf das Album gefreut. Die EP “Sons Of Odin” hatte mich ziemlich umgeblasen, der Titeltrack und eben das grandiose “Gods Of War” triefen von Pathos und beschwören die “Brotherhood Of Metal” auf altbekannte Weise.

Wer sein Gehirn beim Konsum solch Primatenmetals ausschalten kann, hatte schon mit den ersten fünf, sechs Manowar-Alben seine Freude (alles, was danach kam, konnte nur noch stückweise glänzen). Ich zähle mich tapfer dazu.

Das neue Album ist allerdings eine bodenlose Frechheit: Es klingt nach Homerecording, programmierten Drums und einer schwer in die Jahre gekommenen Bontempi-Orgel. Vier Songs (King Of Kings, Sons Of Odin, Gods Of War und Die For Metal, der Bonustrack mit einem der beklopptesten Texte ever) sind bereits bekannt, der Rest ergeht sich in unerheblicher, nicht erwähnenswerter, fast schon peinlicher Belanglosigkeit. Abgerundet wird das Oeuvre durch Orson-Wells’sches Geplapper und Pferdegetrappel. 16 Songs, fünf davon brauchbar, der Rest ist Schrott.

Rest in Peace, Manowar!

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