Da freut sich der Texaner: In seinem evangelikalen Weltretterstaat wurde nun der 1000. Mensch hingerichtet. Das macht seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 gut 33 Menschen pro Jahr oder knapp drei pro Monat. Und wir reden hier nicht von einem Schurkenstaat in klassischem Sinne, sondern von der Weltmacht USA.
Dass die Amis einer absurden Doppelmoral ergeben sind, muss hier nicht eingehend erläutert werden. Vielleicht reicht es, auf die Diskrepanz zwischen bemüht prüden Vorstädten und verkommenen Großstadtvierteln hinzuweisen, auf die Exzesse der Alkohol-entwöhnten Jugend bis 21 beim jährlichen Spring Break. Oder schlicht auf die Verurteilung Menschen-unwürdiger Lebensumstände, Unterdrückung und Missachtung menschlichen Lebens in Drittweltländern und den staatlich angeordneten Morden im eigenen Land.
Ganz deutlich sagt die Bibel, auf die sich Bush mit seinem Anhang gerne beruft, wenn es gegen die vermeintlich gottlosen, bösen Islamisten geht: “Du sollst nicht töten.” Was, zur Hölle, ist daran misszuverstehen?
Gar nichts!
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