Toll war’s, auch das neue Gelände bei Dinkelsbühl konnte punkten. Natürlich gab’s auch einige störende Kleinigkeiten, über die ich mich jetzt aber nicht auslassen will. Jetzt wird gehuldigt!
Und zwar den mächtigen Morbid Angel! Meine Fresse, haben die ein Brett gespielt. Viel Zeux vom Album “Altars of Madness”, das mich damals dem Death Metal nahe gebracht hatte. Ich hab jetzt noch Nackenschmerzen vom Kopfschwurbeln. Hier stimmte einfach alles, der Gig war mit Abstand der beste Auftritt des gesamten Festivals!
Kreator hatten auf ihrer Homepage ja eine großartige 3D-Lightshow angekündigt. Nun ja, wenn Licht und Nebel “3D” sind, haben sie zumindest nicht geschwindelt. Aber Latten, die mit etlichen Glühbirnen bestückt sind, die wahlweise weiß, rot, grün und blau leuchten können, haben eher was von Kirmes. Trotzdem war der Gig sehr gelungen, und vor allem Mille überzeugte mit einer ausgesprochen guten Gesangsleistung.
Größter Flop waren am Freitagabend Liv Kristine (Schlumpfine auf Valium) und Lacrimosa, die anscheinend Hubert Kahs kleinen Bruder als Fronttranse Frontdramaturgen verpflichtet hatten. Solch ein Posing mit einer solch dünnen und nicht im Ansatz ausgebildeten Stimme ließ sich nur mit leckerem Hauf-Weizen ertragen.
Einen ausführlichen Bericht gibt’s im nächsten Rock Hard, das irgendwann Mitte September erscheinen wird.
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